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Grünländer

Recyclingfähige Verpackung

Neu und noch nachhaltiger: Unsere recyclingfähige Verpackung

Gleicher Genuss, neues Gewand: Seit September 2021 gibt es unseren Grünländer in einer neuen, nachhaltigeren Verpackung. Die besteht zu 94 % aus recyclingfähigem Material und trägt das „Made for Recycling“-Gütesiegel. Das Siegel erhalten Verpackungen nur, wenn sie gut oder – wie bei Grünländer – sehr gut recyclingfähig sind.

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Mit unserer neuen Verpackung sparen wir Kunststoff

Unsere neue Verpackung ist um 16 % leichter als ihr Vorgänger, der bis August 2021 produziert wurde. Das spart jährlich mehr als 100 Tonnen Plastik – so viel wie das Gewicht eines Blauwals.

Und auch für’s Klima ist unsere neue Verpackung gut: Indem wir das Gewicht unserer Verpackungen reduzieren, sparen wir Neuplastik und CO2-Emissionen ein. Zudem können aus den sehr gut recyclingfähigen Grünländer Verpackungen – bei ordnungsgemäßer Entsorgung – wieder hochwertige Kunststoffteile oder Non-Food-Verpackungen hergestellt werden. Und auch das ist positiv, denn je häufiger ein Kunststoff wieder eingesetzt werden kann, um so geringer sind die CO2 Emissionen.

Warum wir unsere Verpackungen verändert haben

Bislang bestanden unsere Verpackungen zu 30 % aus recyceltem Kunststoff. An sich eine gute Sache, denn so lässt sich neues Plastik einsparen.
Das Problem: Lebensmittelverpackungen, die aus einem Verbund unterschiedlicher Kunststoffe bestehen, lassen sich nicht mehr recyceln.

Unsere neue Verpackung hat da einen entscheidenden Vorteil: Sie besteht aus nur einer Kunststoffgruppe – sogenannten Polyolefinen – und lässt sich dadurch sehr gut recyceln. Nach der Entsorgung kann aus der Verpackung wertvolles Kunststoffgranulat gewonnen werden – das Ausgangsmaterial für neue Kunststoffteile oder -verpackungen, wie etwa Reinigungsmittel-Flaschen, Blumentöpfe oder Gehäuse von Elektrogeräten. Und je mehr Kunststoff im Kreislauf bleibt, desto geringer ist der Bedarf an Neuplastik. Gut, oder?

So funktioniert der Recyclingprozess

Für mehr Informationen zur richtigen Mülltrennung und den Recyclingprozessen von Verpackungen, schauen Sie auf www.muelltrennung-wirkt.de.

Die Experten an unserer Seite

Um die Recyclingfähigkeit unserer Verpackungen zu überprüfen, haben wir mit zwei ausgewählten Partnern zusammengearbeitet: dem Umwelt-dienstleister Interseroh sowie Eurofins, einem unabhängigen Prüflabor im Bereich Lebensmittel- und Umweltanalytik. Interseroh hat zusammen mit dem bifa Umweltinstitut das „Made for Recycling“-Gütesiegel entwickelt. Die dahinterstehende Bewertungsmethode wurde vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung bestätigt.

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Gut für die Umwelt

Indem wir das Gewicht unserer Verpackungen reduzieren, sparen wir Neuplastik und CO2-Emissionen ein.

Und durch die sehr gute Recyclingfähigkeit können aus unseren Verpackungen wieder hochwertige Kunststoffteile oder Non-Food-Verpackungen hergestellt werden. Das alles hilft Ressourcen und Klima zu schützen.

Ressourcenschutz ist Teamwork: Machen Sie mit!

Im Durchschnitt verursacht jeder Mensch in Deutschland laut Umweltbundesamt 108 kg Verpackungsmüll pro Jahr. Um Ressourcen künftig besser zu schützen, müssen wir alle an einem Strang ziehen. Und da sind auch Sie gefragt.

Geben Sie die leere Grünländer Verpackung bitte immer in den Gelben Sack, die Gelbe Tonne oder ein vergleichbares lokales Recyclingsystem. Dabei ist es nicht nötig, die Deckelfolie unserer Verpackung von der Schale zu lösen.

Danke, dass Sie mithelfen, die Umwelt zu schützen!

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94% recycelbar: ­Jetzt unsere neue Verpackung entdecken!

  1.  94 % sehr gut recycelbarer Kunststoff (85 % Polypropylen, 9 % Polyethylen)
  2. 2,4 % Klebstoffe
  3. 1,0 % Druckfarbe und Lack
  4. 2,6 % Barriereschichten

Warum sind die Grünländer Verpackungen „sehr gut“ recyclingfähig?

Wie recyclingfähig eine Verpackung ist – dafür gibt es in Deutschland verschiedene Bewertungsmethoden, die sich alle am Mindeststandard und damit am Verpackungsgesetz orientieren. Um die Recyclingfähigkeit unserer Verpackungen zu prüfen, haben wir zwei verschiedene Stellen beauftragt. In beiden Fällen war das Ergebnis die Bestnote „sehr gut“.

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Als erstes stellte der Umweltdienstleister Interseroh unsere Verpackungen auf den Prüfstand.
Bei dieser Bewertungsmethode erreichte unsere Verpackung 19 von 20 möglichen Punkten – und damit das Gütesiegel „Made for Recycling“ mit der Note „sehr gut“.

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Eine zweite Prüfung hat Eurofins durchgeführt, ein Prüflabor im Bereich der Lebensmittel- und Umweltanalytik.
Eurofins prüft ebenfalls, gemäß des Mindeststandards, wie hoch der Wertstoffanteil einer Verpackung ist und wie gut sie sich verwerten lässt. Hier erreichte die Grünländer Verpackung ebenfalls das Ergebnis „sehr gut“.

Wie funktioniert die Bewertung für das „Made for Recycling“-Gütesiegel?

Alle Bemessungsmethoden für Recyclingfähigkeit orientieren sich am Mindeststandard, herausgegeben durch die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR). Im Detail wird bei der von uns gewählten Bewertungsmethode „Made for Recycling“ die Erfüllung folgender Mindestkriterien bewertet:

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Für die ersten beiden Kriterien erzielte die Grünländer Verpackung die volle Punktzahl. Beim dritten Kriterium, werkstoffliche Verwertung, wurde ein Punkt abgezogen. Der Grund: Die von uns eingesetzten Druckfarben können im Recyclingprozess nicht weiterverwertet werden. Sie machen allerdings nur einen sehr geringen Anteil an der gesamten Verpackung aus und mindern die Qualität des Kunststoffgranulats lediglich marginal.

Und hier geht’s zum Zertifikat „Made for Recycling“.

Nur Verpackungen, die nach der „Made for Recycling“-Bewertungsmethode mindestens 18 von insgesamt 20 möglichen Punkten erreichen, dürfen das Gütesiegel tragen. Ab 19 Punkten wird die Verpackung als sehr gut recyclingfähig bewertet, wie im Fall von Grünländer. Welche Punktzahlen zu welcher Einstufung führen, zeigt diese Tabelle:

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Warum verwendet Grünländer kein recyceltes Plastik (Rezyklate)?

Dafür gibt es einen guten Grund. Aufgrund strenger gesetzlicher und hygienischer Regelungen darf aktuell nur ein bestimmter Kunststoff als recycltes Material wieder für den Lebensmitteldirektkontakt verwendet werden: das PET aus den Einwegpfandsammlungen der Getränkeflaschen. Dieses Material wird sortenrein gesammelt, wodurch sichergestellt ist, dass auch vorher nur Lebensmittel darin abgefüllt waren. Und es kann technisch sicher und einwandfrei wieder für den Kontakt mit Lebensmitteln aufbereitet werden.

Reines PET können wir in unseren Grünländer Verpackungen nicht einsetzen. Für den sicheren Verschluss und Wiederverschluss sind weitere Kunststoffe wie beispielsweise PE notwendig. Damit läge aber ein schlecht oder gar nicht recycelfähiger Verbund vor. Zudem gibt es in Deutschland – außer für Getränke-Pfandflaschen – aktuell keine Recyclinginfrastruktur für PET-Verpackungen. Damit wäre das Material verloren und könnte nicht wieder eingesetzt werden.

Deshalb haben wir uns für die Lösung aus PP und PE entschieden, die als Polyolefin-Fraktion sehr gut recyclingfähig sind. Eine Wiederverwendung dieser Materialien für Lebensmittelverpackungen scheitert an den hohen hygienischen Hürden, die an das Rezyklat gestellt werden. Aber ein Wiedereinsatz als Verpackung für technische Kunststoffteile, für Wasch- Putz- und Reinigungsmittel und sogar für Kosmetik ist möglich.

Bei Grünländer ist uns wichtig, wertvolle Rohstoffe solange wie möglich im Kreislauf zu halten. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, keine Rezyklate einzusetzen und stattdessen besonders recyclingfähige Materialien zu verwenden. Klar ist aber auch: Die Technik entwickelt sich laufend weiter, gesetzliche Rahmenbedingungen können sich ändern und den Einsatz von Rezyklaten erleichtern.

Langfristig haben wir vor allem zwei Ziele: den Einsatz von Neuplastik zu senken und nachwachsende, biobasierte Rohstoffe für unsere Verpackungen zu nutzen.

Noch Fragen? Hier gibt’s Antworten!

Wald

Unsere Vision: Kreisläufe schließen, erneuerbare Rohstoffe einsetzen

Die perfekte Verpackung muss einiges können: Sie soll unsere Produkte ideal schützen und ihren Geschmack erhalten, dabei aber die Umwelt so wenig wie möglich belasten. In der Praxis ist das keine leichte Aufgabe.

Deshalb arbeiten wir auch schon seit Jahren daran, unsere Verpackungen immer nachhaltiger zu gestalten. Mit Erfolg! So konnten wir zum Beispiel das Gewicht unserer Verpackungen in den letzten Jahren bereits deutlich reduzieren – und so seit 2016 mehr als 1.000 Tonnen Kunststoff einsparen. Richtig, das entspricht sogar dem Gewicht von zehn Blauwalen!

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Unsere Verpackungs-Vision 2030

Für die Zukunft haben wir uns in puncto Verpackungen konkrete Ziele gesetzt. So nehmen wir uns vor, dass die Verpackungen von Grünländer bei guter Recyclingfähigkeit

… bis 2025 zu mindestens 30 % aus erneuerbaren oder biobasierten Rohstoffen bestehen.

… bis 2030 vollständig aus erneuerbaren oder biobasierten Rohstoffen bestehen.

Darüber hinaus möchten wir in Zukunft daran arbeiten, unsere Druckfarben noch umweltverträglicher zu machen und den Einsatz von Druckfarben zu senken.

Mädchen

Eine Packung Klimaschutz

Schon gewusst? Recycling ist auch gut fürs Klima. Denn wenn Verpackungen im Kreislauf bleiben, muss weniger neues Plastik produziert werden. Und das hilft, CO2-Emissionen einzusparen.

Aber wir reduzieren nicht nur den CO2-Fußabdruck unserer Verpackungen. Wir haben uns mit der Hochland Deutschland GmbH im Jahr 2020 der Science Based Targets Initiative angeschlossen und zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens verpflichtet. Damit möchten wir als Unternehmen einen Beitrag leisten, um die Erderwärmung deutlich unter 2° Celsius zu halten. Weitere Details zu unseren konkreten Zielen gibt es in Kürze hier.

Unsere Partner für eine nachhaltigere Zukunft

Nachhaltigkeitsbericht

Unser Nachhaltigkeits­bericht:­ Was wir bislang erreicht haben

Sie möchten mehr über unsere Nachhaltigkeitsarbeit erfahren?

Im Hochland Nachhaltigkeitsbericht 2019 finden Sie alle Informationen über unsere Fortschritte, Herausforderungen und Ziele in diesem Bereich.

Grüne_Seele_gross21

Unsere grüne Seele: Wie wir denken und handeln

Wir bei Grünländer fühlen uns seit jeher der Natur verbunden. Unsere Grüne Seele und damit unser Anspruch an die Natürlichkeit unseres Käses setzen hierbei hohe Maßstäbe.
Wir finden: Nur ein Käse, der ohne Gentechnik auskommt, auf künstliche Zusätze verzichtet, natürlich reift und dabei Ressourcen schont, besitzt eine Grüne Seele.

Schon probiert?

Mutter-und-Tochter

Haben Sie Fragen zu unseren­ Grünländer-Produkten?

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